Über das Festival

Nach dem erfolgreichen Revival 2011 nach einem Jahr Pause 2010 wegen Schlechtwetters, und weil unser Organisationsteam unter massiven Schwund litt hat das Wackelsteinfestival seither nicht aufgehört von Jahr zu Jahr zu florieren. Das Line-Up unserer Bands hat sich in seiner musikalischen Bandbreite stetig erweitert, doch wir haben unser Hauptziel hinter dem Festival beständig aufrecht erhalten: den Spirit bewahren, ausgezeichnete Musik an einen bezaubernden Ort zu bringen, und ohne irgendwelche finanziellen Anreize eine gemütliche Athmosphäre der Offenheit zu schaffen.

 

Wir wollen uns noch einmal entschuldigen, dass wir 2010 nicht die nötige Zeit hatten, das Festival zu veranstalten. Kinder, Studien und Langzeitaufenthalte in Übersee machten es etwas schwierig für uns. Aber letzten Endes konnten wir einfach nicht anders, und die späteren Festivals wurden dann sogar zu den besten, die wir bisher hatten in Bezug auf Musik, Spirit und Stimmung.

 

Mittlerweile läßt sich schon einiges über die Geschichte des Festivals erzählen. Diese Geschichte, wie alles begann, hat sich natürlich nicht geändert. Im Sommer 2005 hatten Madeleine Kufner und Paul Dangl die Idee, unser eigenes Festival zu veranstalten. Mit Andreas Neumeister, Alexander Würrer und mir (Rainer Kaltenbaek) hatten sie Freunde, die mehr als bereit waren, sich mit ihnen zusammen zu tun, um die Idee Wirklichkeit werden zu lassen. Von Beginn weg hatten wir vor, dass das Festival etwas Idealistisches sein soll - es geht nicht um Geld oder Berühmtheit sondern einfach darum, eine gute Zeit zu haben mit hervorragender Musik, die österreichische Musikszene fördern, und allen zu zeigen, wie viel man erreichen kann mit ein klein wenig Energie und einer großen Portion Idealismus.

 

Bald danach trafen wir uns zum ersten Mal und begannen, unseren Traum wahr werden zu lassen. Wir redeten, lachten, rauchten und tranken nicht zu wenig. Aus all den Ideen und (vielen) Pfeifenträumen entstand am Ende das, was Ihr heute als das Wackelsteinfestival kennt.

 

Es war die wunderbarste, befriedigendste und überraschenste Erfahrung, als sich herausstellte, dass das erste Festival gleich ein Riesenerfolg wurde. So sehr, zumindest an jenem ersten Tag, dass es uns den Atem geraubt hat, und alles, das wir tun konnten (wenn wir die Zeit dazu hatten ;-)), war mit großen Augen herumzustehen und in blankem Staunen umher zu schauen. Naja, es ist uns damals schon schwergefallen, zu sagen, wie überwältigend das Gefühl war - das tut es immer noch, und ein großer Teil des Anreizes für uns, das immer wieder zu machen, ist das Verlangen, das jedes Jahr aufs Neue zu fühlen.

 

Es schien unwirklich, was da passierte, und gerade deshalb war es noch wundersamer, dass die darauffolgenden Jahre dem in nichts nachstanden. Es kamen sogar noch mehr liebe Leute, soviel mehr sogar, dass all unsere Planung immer aufs Neue auf dem Prüfstand war. Die ersten beiden Jahre ging uns das Bier aus - gerade noch rechtzeitig kam dann die Nachlieferung - Gäste sprangen auf und halfen uns, die Bierfässer durch die Tanzenden zu tragen, die uns mitten im Tanz grinsend durchließen oder selbst gleich mitanpackten. Beim dritten Mal hatten wir genug Bier, aber das k&oml;nnte daran gelegen haben, dass es nicht ganz so heiß war, denn eigentlich waren sogar noch mehr Leute da als in den ersten beiden Jahren und das übertraf wieder mal unsere Erwartungen. Ähnlich könnten wir natürlich immer weiter berichten über all die Festivals seither.

 

Es gibt noch viel, viel mehr, das man eigentlich niederschreiben sollte, aber es ist das Erleben, das zählt, und das bekommt man am besten direkt am Festival - oder Ihr könnt Euch die Photos der vergangenen Festivals anschauen, um einen Eindruck zu bekommen.

Über uns

Von 2011 bis 2014 hat sich ein Kern von vier Leuten herauskristallisiert, die das Wackelsteinfestival organisieren. Seit 2015 sind wir nur mehr zu dritt, aber es geht weiter - natürlich mit unglaublich viel Hilfe von Freunden, Musikern, Mithelfern, Sponsoren und nicht zuletzt Festivalbesuchern. Doch irgendwer muss letztlich die Verantwortung tragen und notfalls Geld lassen, falls es mal schief gehen sollte. Im folgenden also ein klein wenig über uns drei, die viel Freude daran haben, das Wackelsteinfestival zu organisieren und über unsere WeggefährtInnen, die zwar nicht mehr bei der Organisation dabei sind, aber doch alle noch irgendwie Anteil am Festival haben.

Madeleine Kufner

das unermüdliche Organisationstalent, ohne das unser Fest nicht weit gekommen wäre. eine angenehme Mischung aus Realist und Träumerin, der wir alle so manchen ideenreichen Impuls aber auch den einen oder anderen sanften Schubs in die richtige Richtung verdanken.

Andreas Neumeister

ein Rockpoet mit berauschtem Herzen und ernüchternd klarem Blick - die starke Stimme in unserem Rudel sowohl nach außen als auch nach innen. wie Pauli ebenfalls für die Bühne geboren und nun, als Veranstalter, einmal auf der anderen Seite des Flusses.

Rainer Kaltenbaek

etwas über sich selbst zu schreiben birgt immer die Gefahr, zu dick oder zu dünn aufzutragen. ich belasse es daher bei einer recht allgemeinen Charakterisierung, die auch zum Photo passt:

 

wehe dem, der mir meine zigarette nimmt

Frühere Vorstandsmitglieder

Über die Jahre waren einige Leute im Vorstand unseres kleinen Vereins (Duine de Dan) - immer wieder sind Freunde dazu gekommen oder haben sich wieder anderen Dingen gewidmet.

Paul Dangl

Pauli ist selbst ein herausragender Musiker (Geige) und hat bereits auf den Bühnen vieler Festivals gestanden. Das Wackelsteinfestival war eine Idee von ihm und Madeleine. Das Wackelsteinfestival stellte seinen Versuch dar, zu der Musikszene in Österreich auch als Veranstalter etwas beizutragen - ein Ausflug an neue Ufer, wie für uns alle. Beginn an bis 2009 war er Teil unseres Teams.

Lisa Dörre

Lisa war von 2012 bis 2014 bei uns dabei und war eine großartige Unterstützung. Madeleine freute sich, dass sie nicht mehr die einzige Frau im Vorstand war, und wir alle freuten uns über den jungen, frischen Wind, den Lisa mitbrachte. Lisa war schon vom ersten Jahr an bei der Weinbar mit dabei, und 2012-2014 hat sie nun erlebt, wie es hinter dem Vorhang abläuft.

Klara Schiffermüller

Auch im dritten Jahr ist unser Team wieder etwas größer geworden. Nachdem uns Klara schon in den ersten beiden Jahren mit Know-How, Gedanke und Tat geholfen hat, waren wir sehr glücklich, sie im dritten und vierten Jahr zu unserem munteren Haufen zählen zu können. Wir sind damit ein Stückchen an Freude und Gespür für Musik reicher geworden. Bis 2009 war sie ein wichtiger Teil unseres Teams.

Michael Reiter

Spätestens wenn Michi den Raum betritt, geht die Sonne auf. So selten ist es, ihn ohne Lächeln auf den Lippen zu sehen, daß ich mich eigentlich gar nicht mehr daran erinnern kann. Abgesehen von dem frischen Wind, den sein Erscheinen bringt, ist er ein begnadeter Grafiker und Photograph, der bereits 2006 unsere Folder entworfen hat. Von 2007 bis 2009 war er ein Teil der Organisations-Gang, aber auch abgesehen davon ist er es, der nach wie vor hinter den großartigen Designs unserer Drucksorten steht.

Alexander "James" Würrer

nach langen Jahren in Wien hat James es endlich wieder geschafft, sein Leben in's Waldviertel zu verlagern, wo er dabei ist seinen Traum zu verwirklichen. Obwohl auch Pauli, Michi und ich Waldviertler sind, stellte James sicher unseren direktesten Draht zu unseren Heimatgefilden dar. Zusammen mit Zappa war es seine Idee, das Festival beim Amaliendorfer Wackelstein steigen zu lassen. Leider war er nur 2006 direkt bei der Organisation dabei.